Wenn es summt und brummt…

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Sommerzeit ist zum Bedauern Vieler leider immer auch die Insektenzeit. Während manche der vielen Nützlinge wie Schmetterling oder bunthäusige Schnecken unser Auge in erster Linie erfreuen und für die Kleinen überaus faszinierend wirken, existieren auch viele andere Exemplare, die nicht nur Eltern sondern auch den Nachwuchs in Angst und Schrecken verjagen. Wenn es draußen summt und brummt geraten selbst manche wagemutigen Draufgänger in Panik und beginnen nicht nur zu flüchten, sondern gleichermaßen wild um sich zu schlagen. Derartiges Verhalten bringt allerdings nur in den seltensten Fällen den gewünschten Effekt mit sich.\r\n\r\nDamit Eltern und vor allem Kinder im kommenden Sommer besser vor den eventuellen Angriffen verschiedener Plagegeister geschützt sind, haben wir ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt. Einige dieser Tipps können von vielen vermutlich leichter in die Tat umgesetzt werden als andere. Schließlich reagieren auch einige Elternteile überaus empfindlich, wenn es um summende und brummende Zeitgenossen geht. Trotzdem sollten Eltern darauf achten, dass sie in Bezug auf ihre Kinder immer eine Vorbildfunktion erfüllen. Das bedeutet, wenn die Eltern in Panik geraten, werden es die Kinder vermutlich auch tun. Und dass Panik noch nie ein hilfreicher Begleiter gewesen ist, dürfte wohl den meisten Menschen klar sein.\r\n

Tipp 1: Verlockungen vermeiden

\r\nInsekten befinden sich eigentlich grundsätzlich auf der Suche nach Nahrung. Nur selten krabbeln sie über einen Esstisch oder einen Teller, wenn darauf nichts zu essen für sie zu finden ist. Aus diesem Grund sollten Nahrungsmittel, egal ob süß oder herzhaft, nach Möglichkeit nicht allzu lange offen präsentiert werden. Wespen beispielsweise orientieren sich nicht nur am Tastsinn sondern können mit ihren Fühlern auch Gerüche aufnehmen. Zwar haben es die meisten von ihnen vorwiegend auf süße Nahrung abgesehen, aber da der Nachwuchs vorwiegend mit tierischem Futter versorgt wird, kann auch das lecker duftende Grillfleisch zum Objekt der Begierde für sie werden.\r\n\r\nBei Getränken sollte im Sommer vor allem auf süße Limonaden verzichtet werden. Wenn die Kleinen aber nicht ohne ihre Limo auskommen können, dann bitte niemals aus einer Dose oder einem undurchsichtigen Glas servieren. Falls eine Wespe, eine Biene oder gar eine Hornisse sich in das Getränk verirrt hat, sollte diese schließlich möglichst umgehend entdeckt und aus dem Behältnis entfernt werden. Am besten empfiehlt es sich, Getränke mit einem Strohhalm aus einem durchsichtigen Glas zu konsumieren und möglichst in einem Rutsch auszutrinken.\r\n

Tipp 2: Ruhe bewahren

\r\nwespeAuch wenn Nahrungsmittel sorgfältig verstaut wurden und keine süßen Versuchungen auf dem Tisch liegen, kann es trotzdem immer wieder passieren, dass sich ein wehrhaftes Fluginsekt an den Kaffeetisch verirrt. In diesem Fall gilt vor allem eine oberste Regel: Ruhe bewahren. Wer jetzt in Panik gerät und wild um sich schlägt, treibt das Insekt nur selten in die Flucht, sondern stachelt selbiges in der Regel nur noch mehr an. Von allein greifen Wespen, Hornissen oder Bienen nur selten einen Menschen an. Vielmehr kommt es meist aus Selbstverteidigungszwecken zu Stichen. Dementsprechend sollten die kleinen Tiere nach Möglichkeit nicht gereizt werden. Wer stattdessen einfach abwartet und sich möglichst ruhig verhält, wird feststellen, dass die brummenden Flieger sich meist genauso schnell wieder verziehen, wie sie gekommen sind.\r\n

Tipp 3: Zecken wollen gefunden werden

\r\nZecken könne zwar nicht fliegen und auch nicht stechen, dafür aber beißen. Dieser Biss ist zwar nicht schmerzhaft, dafür aber umso gefährlicher. Eine Zecke vermag mit ihrem Biss verschiedene Krankheitserreger zu übertragen und die Wunde kann sich unter ungünstigen Umständen sogar entzünden. Besonders heimtückisch ist dabei die Tatsache, dass ein Zeckenbiss kaum spürbar ist und meistens nicht einmal bemerkt wird. Aus diesem Grund sollten die Kleinen nach einem Tag in der freien Natur möglichst jeden Abend auf eventuelle Zeckenbisse kontrolliert werden.\r\n\r\nDie Zecken sitzen dabei vor allem an Hautstellen, die dünn und gut durchblutet sind. Das bedeutet, dass Zecken sich unter den Armen oder in der Leistengegend besonders wohl fühlen. Wer eine Zecke entdeckt hat, sollte diese allerdings nicht in Panik von ihrem Wirt reißen. In diesem Fall könnte der Kopf des Insekts abreißen und weiterhin Krankheiten an den Gebissenen übertragen. Auch zerquetscht werden sollte die Zecke aus demselben Grund lieber nicht. In Apotheken und Drogerien gibt es spezielle Zeckenzangen, die extra dafür entwickelt wurden, Zecken möglichst risikofrei vom Körper zu entfernen. Ansonsten hilft notfalls aber auch der Arzt bei der Entfernung des kleinen Plagegeistes. Sollten im Anschluss an einen Zeckenbiss unnatürliche Schwellungen rund um die Bissstelle oder Symptome einer Grippe auftreten, empfiehlt es sich möglichst umgehend einen Arzt aufzusuchen.\r\n

Tipp 4: Mückenstiche nicht aufkratzen

\r\nmueckenstich-babyWer kennt es nicht? – Man sitzt gemütlich am Lagerfeuer oder liegt abends entspannt im Bett und plötzlich fängt es an zu sirren. Das Geräusch einer Mücke, die während des Einschlafens durchs Zimmer fetzt, dürfte für viele Menschen zu den nervigsten Geräuschen überhaupt zählen. Trotz Fliegengitter lassen sich die kleinen Biester oftmals nicht abhalten und die runden Stiche jucken und brennen fürchterlich.\r\n\r\nWährend Erwachsene allerdings in den meisten Fällen noch über genügend Selbstbeherrschung verfügen, um die fiesen Stiche nicht aufzukratzen, sieht das bei kleinen Kindern oder gar Babys deutlich anders aus. Während die ganz Kleinen sich gegen den schrecklichen Juckreiz meist überhaupt nicht zu helfen wissen, kratzen die größeren Kinder unbedacht so lange, bis es blutet. Abhilfe kann auf verschiedene Arten geschaffen werden: Das einfachste Mittel ist sicherlich der Gang zur Apotheke. Dort existieren verschiedene Gels, die den Juckreiz lindern. Gerade für den Urlaub empfiehlt sich diese Variante besonders. Wer jedoch kein solches Gel zuhause hat und trotzdem dabei helfen möchte, den Juckreiz, den der Nachwuchs verspürt zu lindern, sollte entweder versuchen die Stelle möglichst schnell zu kühlen oder zu einem alten Hausmittel greifen. Eine halbierte Zwiebel, eine Scheibe Zitrone oder eine halbe Kartoffel direkt auf den Stich zu pressen, verschafft Linderung. Falls der Mückenstich aber trotzdem eine überdimensionale Größe annimmt und sich zusätzlich auch noch heißt anfühlt, könnte es sich um eine allergische Reaktion handeln und Mami oder Papi sollten mit dem Kleinen unbedingt zum nächsten Arzt.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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