Thermenbesuch und Saunabad für Kleinkinder

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Während kleine Kinder im Sommer grundsätzlich bedenkenlos mit an den Strand oder den Badesee genommen werden, gestaltet sich diese Begleitung bei einem Thermenbesuch in der Regel schwieriger. Viele Mütter und Väter wissen nicht, ob Thermenbäder für Kinder geeignet sind, welche Dinge beim Thermenbesuch mit dem Kleinkind beachtet werden müssen und von welchen Angeboten Kinder ganz besonders profitieren können.\r\n\r\nNoch schwieriger gestaltet sich diese Problematik für Eltern von Säuglingen. Während diese zumeist nur unter Vorbehalt an den Strand mitgenommen werden, da sie dort verschiedenen schädlichen Einflüssen ausgesetzt sein könnten, entscheiden sich viele Eltern zumeist noch rigoroser gegen einen Thermenbesuch mit dem Säugling. Dabei kann sogar ein Saunabesuch für Säuglinge ab drei oder vier Monaten durchaus förderlich für das Wohlbefinden des Babys sein. Wichtig ist jedoch, dass bestimmte Aspekte bei der Planung beachtet werden.\r\n

Kleinkinder und die Therme

\r\nBei vielen Eltern herrscht auch heute noch häufig die Meinung vor, dass ein Besuch in der Therme mit dem Kleinkind nicht ratsam sei. Gesundheitsschädliche Faktoren oder Ähnliches scheinen zumeist der Auslöser für diese Ängste zu sein. Schließlich sind kleine Kinder in den meisten Thermen eher selten zu sehen und das muss doch etwas bedeuten.\r\n\r\ntherme-kindDiese Annahme erweist sich in den meisten Fällen als falsch. Viele Thermen exkludieren Kinder von ihrer Klientel nicht aufgrund gesundheitlicher Risikofaktoren, sondern ganz einfach aus Bequemlichkeit. Thermen und Thermalbäder dienen den meisten Menschen als Rückzugsorte, in denen die Seele sich entspannen, der Körper wieder auftanken kann. Kleine Kinder haben mit einer derartigen Form der Entspannung in den meisten Fällen noch nicht allzu viel am Hut. Ein Besuch in der Therme würde sich für sie in erster Linie vermutlich nicht von einem Ausflug ins reguläre Schwimmbad unterscheiden. Dies wiederum bedeutet, es wird gelacht, geplantscht, getobt und hin und wieder auch geweint. Gerade die Menschen, die Thermen rein aus entspannungstechnischen Gründen aufsuchen, würden sich durch freudiges Kindertoben oder –nörgeln schnell in ihrer Ruhesuche gestört fühlen. Dementsprechend sind viele Kinder vom regulären Thermenbetrieb häufig von vorneherein ausgeschlossen, mit gesundheitlichen Aspekten hat dies aber prinzipiell erst einmal nichts zu tun.\r\n\r\nWährend vor allen Dingen traditionell verhaftete Thermen Gäste unter 12 Jahren meistens nicht aufnehmen wollen, gibt es aber auch besonders familienfreundliche Thermen, die sich gerade auch auf die kleinen Gäste spezialisieren. So existieren beispielsweise Thermen, die einen gesonderten Kinderbereich anbieten, in dem die Kleinen genau das machen dürfen und können, was ihnen am Wasser so viel Spaß bereitet: Spielen, Sandburgen bauen, Wasserrutschen, plantschen und toben. Auch der Bereich des sogenannten Babyschwimmens wird aktuell auch in vielen Thermen immer weiter ausgebaut. Die Heranführung der Kleinsten an das kalte Nass fördert beispielsweise das Koordinationsvermögen der Kinder wie auch den Gleichgewichtssinn. Verschiedene Studien zum Babyschwimmen bestätigen diesen Effekt. Allerdings gibt es neben den vielen positiven Aspekten selbstverständlich auch einige Faktoren die beim Besuch der Therme mit dem Kleinkind oder Säugling beachtet werden sollten.\r\n\r\nIn erster Linie sollte es in der ausgewählten Therme den soeben besprochenen Bereich geben, in dem Kinder erlaubt und erwünscht sind. Streitigkeiten und eventuelle Beschwerden können nicht nur den Kindern sondern auch den Erwachsenen den Thermenbesuch vergällen. Darüber hinaus sollten Kinder während des Besuchs ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, gerade wenn sie dazu neigen Wasser aus den verschiedenen Becken aufzunehmen. Eben dieses Trinken aus den Becken sollte im Übrigen am besten vollständig unterbunden werden. Des Weiteren benötigt Babyhaut ausreichende Pflege, deshalb nach dem Baden auf jeden Fall schleunigst eincremen, um ein Austrocknen der Haut zu vermeiden.\r\n

Kleinkinder und Säuglinge in der Sauna

\r\nAuch in Bezug auf Kleinkinder und Säuglinge in der Sauna herrscht bei vielen Eltern noch immer ein eingefleischter Irrglaube. Entgegen der landläufigen Meinung ist das Saunabaden für die Kleinsten durchaus nicht schädlich, sondern kann stattdessen positive Effekte auf das Bronchialsystem oder eventuelle Hautkrankheiten wie beispielsweise Neurodermitis haben. Wichtig ist beim Saunabesuch mit dem Kleinkind jedoch, dass verschiedene Faktoren beachtet werden müssen, damit es zu keinen Komplikationen kommt.\r\n\r\nIn Kulturen und Ländern mit langer Saunatradition wie beispielsweise Finnland, ist es vielerorts selbstverständlich, dass auch die Kleinsten das Schwitzvergnügen regelmäßig erleben und so ihre Abwehrkräfte und ihren allgemeinen körperlichen Zustand stärken. In anderen europäischen Ländern dagegen sind Eltern und Kinderärzte diesbezüglich zumeist ein wenig vorsichtiger. Studien haben allerdings mittlerweile belegt, dass Saunabesuche, wenn sie denn richtig angegangen werden, selbst für die Allerkleinsten nicht schädlich sind. Während viele Schwangere sich der positiven Auswirkungen von regelmäßigen Saunabesuchen bereits bewusst sind, kann auch bei Babys ein entspannender und schlaffördernder Effekt eintreten, wie deutsche Studien an der Universität Magdeburg belegen.\r\n

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\r\nWichtig ist jedoch, dass das Herz-Kreislaufsystem der Säuglinge nicht überstrapaziert wird. Während Erwachsene sich zumeist für eine Dauer von acht bis fünfzehn Minuten in der Sauna aufhalten, sollten Säuglinge und Kleinkinder lieber nur maximal bis zu drei Minuten am Stück saunabaden. Dabei sitzen die Kleinen am besten unbekleidet auf dem Schoß der Eltern. So können sie sich nicht nur zusätzlich entspannen, sondern die Eltern haben eventuell eintretende Veränderungen des Gesundheitszustandes der Kleinen direkt im Blick. Darüber hinaus wird auf diese Weise außerdem vermieden, dass beispielsweise herumtollende Kinder sich am Saunaofen verbrennen.\r\n\r\nSaunabaden empfiehlt sich nur für Kinder, die über einen guten allgemeinen Gesundheitszustand verfügen und obliegt auch dann immer nur dem eigenen Ermessen der Eltern. Vielerorts werden mittlerweile sogenannte Babysaunas angeboten, die bestens auf die Ansprüche kleiner Kinder angepasst sind. Und falls es doch nicht direkt die Babysauna sein soll, bietet der Thermenbesuch mit Kind schon einmal eine gute Alternative. Zu verschiedenen Anlässen wie beispielsweise Geburtstagen und Taufen lassen sich hierfür auch Geschenkgutscheine verteilen. Die Wertbeträge sind dabei häufig frei wählbar, wie etwa bei der Therme Loipersdorf, die unter  http://www.therme.at/shop/thermen-gutscheine/ ihr Gutscheinangebot zur Verfügung stellt.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

2 Comments
  1. Hotel Loipersdorf

    23. Januar 2014 at 08:05

    Danke für diesen wirklich informativen Artikel, damit es unseren kleinen Lieblingen gut geht gibt es im Thermenhotel Stoiser auch eine eigene Kindermassage und einen direkten Zugang zur Therme Loipersdorf mit dem hervorragenden Angebot für Kinder wie Babyschwimmen, dem Wasserspielpark und vieles mehr.\r\n\r\nLg, Peter

  2. Pingback: Babyschwimmen – Wenn die Kleinen das erste Mal planschen

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