Sommerurlaub mit dem Baby – Von der Planung bis zur Durchführung

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Wenn im Sommer die großen Ferien anbrechen, zieht es auch junge Familien in die Ferne. Mit einem Baby kann sich dies zwar etwas komplizierter gestalten als in der Zeit, in der noch kein Nachwuchs an Bord gewesen ist, aber trotzdem bieten sich auch mit Baby zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, einen harmonischen und vor allem stressfreien Sommerurlaub zu verbringen. Worauf es dabei in erster Linie ankommt, ist eine möglichst gut durchdachte und umsichtige Planung.\r\n\r\nDiese schließt, auch wenn es zunächst etwas widersprüchlich klingt, allerdings auch mit ein, dass es immer wieder auch Dinge und Situationen gibt die nicht planbar sind. Schließlich erleben gerade junge oder erstmalige Eltern mit einem Baby sozusagen am laufenden Band Erfahrungen, die für sie gänzlich neu sind und oftmals auch vollkommen unerwartet kommen. Sofern dies von den Eltern von vornherein akzeptiert und einkalkuliert wird, sollte auch beim anstehenden Sommerurlaub nicht viel schiefgehen.\r\n\r\nNachfolgend präsentieren wir ein paar hilfreiche Tipps, wie der Sommerurlaub mehr oder weniger garantiert zu einer wirklichen Erholungsreise wird. Allerdings sollte aufgrund der unvorhersehbaren Ereignisse unbedingt beachtet werden, dass diese Tipps und Hinweise nur als Anregungen dienen sollen und keine Verbindlichkeiten darstellen Können. Letztendlich ist die Urlaubsplanung schließlich immer noch eine Privatsache, die jeder handhaben kann wie er oder sie möchte. Und auch der Begriff „Entspannung“ wird schließlich von jedem Menschen anders interpretiert.\r\n

Die Anreise

\r\nWenn ein kleines Baby auf der Welt ist, beginnt die Urlaubsplanung in einem ersten Schritt bei der Auswahl des Urlaubsortes. Während das in Singlezeiten vielleicht noch anders gewesen ist, und man sich gern und oft einfach hat treiben lassen, ist dies mit einem Baby nicht immer unbedingt angeraten. Verschiedene Faktoren sollten deshalb bereits bei der Wahl des Reisezieles bedacht werden.\r\n\r\nbabyurlaubZum einen ist dies die Entfernung zum Urlaubsort. Einem Baby können nur selten tagelange Autofahrten zugemutet werden. Auch die Kleinsten möchten sich bewegen können und nicht mehrere Stunden am Stück in einem Kindersitz eingequetscht und ohne Klimaanlage und Bewegungsfreiheit über die Autobahn düsen. Wer eine derartig strapaziöse Anfahrt zum Urlaubsort auch mit Baby einplant, sollte davon ausgehen, dass sich diese Fahrt zu einer wahren Tortur entwickeln kann, die auch die Nerven der Eltern überaus stark beanspruchen kann.\r\n\r\nStattdessen empfiehlt es sich mit einem Baby möglichst keine allzu langen Touren zu planen. Auch im eigenen Land kann es überaus schön sein. Die Wildschönau Tirol beispielsweise bietet für junge Familien zahlreiche Möglichkeiten einen attraktiven und entspannten Urlaub zu verbringen und ist darüber hinaus innerhalb weniger Stunden mit dem Auto zu erreichen. Inspirationen für verschiedene Aktivitäten, die in der Wildschönau bestritten werden können, finden sich auf der Website.\r\n\r\nTheoretisch ist es natürlich möglich mit dem Baby auch im Zug oder im Flugzeug zu verreisen. Hierbei sollte allerdings sichergestellt werden, dass das Baby sich zu solchen Gelegenheiten relativ entspannt verhält. Wenn das eigene Kind dazu neigt in unruhigen Momenten zu quengeln oder zu schreien, kann eine Fahrt im öffentlichen Raum, sprich einem Zug oder einem Flugzeug, für die Eltern durchaus unangenehm werden. Schließlich haben die anderen Fahrgäste auch ein Recht darauf, sich auf ihrer Reise zu entspannen.\r\n

Die Location

\r\nsommerurlaubBei der Location für den eigenen Urlaub sollte wie schon bei der Anreise auf verschiedene Faktoren geachtet werden. Zum einen empfiehlt es sich mit einem Baby nicht unbedingt in die Tropen zu reisen und auch ein Besuch in der Arktis wäre wohl eher weniger angeraten. Babys sind gegenüber Temperaturschwankungen wesentlich empfindlicher als Erwachsene. Gerade wenn sie noch nicht krabbeln oder die Welt erkunden können, kann ein Tag am Strand für sie nicht nur langweilig, sondern vor allem auch körperlich anstrengend sein. Sie schwitzen leicht und schnell und sind gegenüber direkter Sonneneinstrahlung überaus empfindlich. Dies gilt es in jedem Fall zu beachten. Da die Sonne aber nicht nur am Strand auf uns herabscheint, können hier ein paar nützliche Infos zum Thema Sonnenschutz bei Kindern angerufen werden: http://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/sonnenschutz/kinderhaut-schuetzen/.\r\n\r\nNeben den Temperaturen sollte auch die Art der Unterkunft bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Dies bedeutet, dass ein Luxusappartement nötigenfalls schon einmal mit einer rustikalen Blockhütte getauscht werden sollte, wenn dies mehr Flexibilität hinsichtlich der Verpflegung des Babys bietet. Nur in wenigen Hotels steht beispielsweise Babybrei auf der Speisekarte – Selbstversorger haben diesbezüglich nicht nur hinsichtlich der finanziellen Situation sondern auch in Bezug auf die Flexibilität die besseren Karten. Eine kinder- bzw. babygerechte Ausstattung des Domizils sollte zusätzlich natürlich ebenfalls gegeben sein.\r\n\r\nWeiterhin empfiehlt es sich bei der Anmietung eines Ferienhauses darauf zu achten, dass dieses im besten Fall nicht allzu weit ab vom Schuss ist. Auch wenn niemand bei der Urlaubsplanung daran denken möchte, kann es während des Ferienaufenthaltes notwendig werden, mit dem Nachwuchs einen Arzt aufzusuchen. In diesem Fall erscheint es nicht besonders angenehm, wenn die nächste Ortschaft Hunderte von Kilometern weit entfernt ist oder kein eigener fahrbarer Untersatz vorhanden ist.\r\n

Das Gepäck

\r\nWer für einen Urlaub mit Baby packt, sollte möglichst alle Eventualitäten bedenken. Das bedeutet in der Regel, dass ein Baby ungefähr doppelt so viele Bekleidungsstücke wie ein Erwachsener im Urlaub braucht. Das Ganze lässt sich vermeiden, wenn im Ferienhaus unter Umständen eine Waschmaschine zur Verfügung steht. Hinsichtlich des Gepäcks sollte möglichst an alles gedacht werden: Lange Hosen, kurze Hosen, Bodys, Sonnenhut und Spielzeug. Auch andere Utensilien wie beispielsweise Trinkflasche oder Ähnliches sollten am besten gleich von zuhause mitgenommen werden. Darüber hinaus sollte bereits bei der Buchung des Feriendomizils angefragt werden, ob eventuell ein Kinderbett sowie ein Kinderstuhl zur Verfügung stehen. Besonders familienfreundliche Unterkünfte bieten vor Ort sogar die Möglichkeit einen Kinderwagen zu mieten, was die mitzunehmende Menge an Gepäck zusätzlich reduziert.\r\n\r\nDaneben empfiehlt es sich außerdem einen Vorrat an diversen Lebensmitteln und Windeln mitzubringen. Schließlich möchten die wenigsten nach einer anstrengenden Autofahrt erst einmal einkaufen gehen müssen, weil die drei mitgenommenen Windeln nicht einmal die Autofahrt heil überstanden haben. Auch diverse Medikamente sollten bei der Reise dabei sein. Hierzugehören natürlich diejenigen Medikamente, die das Baby unter Umständen ohnehin regelmäßig einnehmen muss, aber auch solche Dinge wie Fiebersaft oder auch ein Fieberthermometer sollten in der Urlaubsapotheke nicht fehlen. Schließlich gilt mit einem Baby immer die Devise: Je besser Du vorbereitet bist, desto weniger trifft dich das Unvorbereitete.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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