Schwangerschaft und Musik

369 views Leave a comment
Pregnant woman sitting  and listening music in headphones

Das Ohr ist schon nach sieben Tagen angelegt und kann ab dem 4. Schwangerschaftsmonat alles hören. Haben sie es gewusst? Ein Ungeborenes ist also nach so kurzer Zeit fähig alles zu hören was draussen so passiert. Man konnte es lange Zeit nicht glauben und dachte der Fötus ist von der Aussenwelt völlig abgeschnitten und schlummert einen tiefen Schlaf. Ganz im Gegenteil. Er oder sie hört alles mit und kennt die Stimmen der Eltern nach neun Monaten nur zu gut!\r\n\r\nDas bedeutet nun, dass die Eltern schon lange Zeit vor der Geburt mitbestimmen können was ihr kleines Kind so alles zu hören bekommt! Die Musik, die die Eltern hören, genauso wie laute Geräusche oder Geschrei. Dieses Hören ist dann natürlich sehr tief abgespeichert und kann Freude oder Schrecken beim Kind auslösen, denn einordnen kann es dieses Hören ja noch nicht. Bekommt es aber Bach, Haydn und Mozart zu hören ist die Freude gross. Die Eltern können es selbst austesten. Bei lauter Rockmusik macht sich unter Umständen ein Gestrampel bemerkbar! Heavy Metal oder Punk Musik ist auch nicht ratsam und wird eventuell mit heftiger Rebellion erwidert, um so mehr aber ruhige Klänge und eben Klassische Musik.\r\n\r\nVielleicht lässt es sich auch so erklären, warum so viele Kinder von Musikern auch wieder Musiker werden, weil sie genügend Zeit hatten in diesen neun Monaten schon mal alles in Ruhe anzuhören. All dies ist längst wissenschaftlich abgesichert und weit mehr als nur eine schöne Vorstellung. Die Schwingungen, die das Gehirn des Ungeborenen während der Schwangerschaft erreicht sind in entscheidendem Masse mit an der Ausbildung des Gehörs und des Gehirns beteiligt. Wir müssen uns das als eine sehr sinnliche Erfahrung vorstellen. Durch die Schwingungen in der Musik werden die körperlichen und mentalen Fähigkeiten mit vorbestimmt und harmonisiert. Die Atem und Pulsfrequenz des Fötus hebt oder senkt sich je nach Geräuschpegel oder Lautstärke des Gehörten. Das gilt aber nur für harmonische und klangvolle Musik.\r\n\r\nGenauso können eben aber auch Dauerberieselung durch Radio und Fernsehen diese Harmonie stören und die Sinnesorgane des Babys abstumpfen lassen. Da nun alles in der Schwangerschaft miteinander verknüpft ist, ist es auch logisch, dass das Musik hören für beide, Mutter und Kind, sehr schön sein kann. Hört die Mutter ein geliebtes Stück und fühlt sich dabei wohl, wird dieses Wohlbefinden beim Kind auch durch die entspannte Mutter ausgelöst. Ein doppelter Effekt mit doppelter Freude. Entspannungsmusik, Meditationsklänge und leichte klassische Musik oder auch Gesang sind die Favoriten der Babys. In einer Vielzahl von Untersuchungen hat man festgestellt, dass Kinder sogar mit einigen Lieblingsliedern auf die Welt kommen und besser zunehmen und gedeihen, wenn sie die schöne Musik aus der vorgeburtlichen Zeit wieder hören.\r\n\r\n\r\n\r\nFrühchen, denen man die Musik vorspielte, die sie schon kannten, verliessen das Krankenhaus früher und hatten sich besser und schneller entwickelt als diejenigen ohne Musikerfahrung. So ist es nicht verwunderlich, dass es inzwischen aufgrund dieses Wissens spezielle Musik für Ungeborene entwickelt wurde. Bei einer Pulsfrequenz von 60 Schlägen pro Minute kommt der Körper in einen tiefen Entpannungszustand und das genau bewirkt diese extra produzierte Musik. Pränatale Musik, wie sie genannt wird, ist darauf ausgerichtet dem Kind diese 60 Schläge pro Minute zu Gehör zu bringen und gehört damit durch die beruhigenden Effekte auch zur Lieblingsmusik der Babys.\r\n\r\nGut ist es auch wenn die Mutter selbst Lieder singt, die das Kind nach der Geburt wieder hören kann. Wiegenlieder haben diesen Effekt und vielleicht schlafen deswegen Kinder abends bei Wiegenliedern schneller und tiefer ein. Lassen sie aber dem Kinde auch Ruhe für die Ohren! Auch wenn klassische Musik gerne gehört wird, sollte das Kind nicht ständig mit Musik beschallt werden, denn die Sinne müssen auch zur Ruhe kommen können.\r\n\r\nSo können sie als Eltern also den Musikgeschmack Ihres Kindes entscheidend mitbestimmen!

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *