Schritt für Schritt zur Beikost

517 views Leave a comment
young child eating in high chair

Die Natur hat alles so eingerichtet in der Entwicklung eines Babys dass man von ihr gesagt bekommt was wann zu tun ist. Wenn ein Baby die ersten Zähnchen bekommt heißt das „ schaut her ich kann jetzt beißen und will meine Zähnchen testen“. Das bedeutet auch für den kleinen Babykörper dass er mehr möchte als nur Muttermilch. Man kann ein Baby natürlich viel länger stillen aber dann kann es passieren dass eine Unterversorgung mit Nährstoffen entsteht.\r\n\r\nDie Zahnung beginnt recht unterschiedlich im Normalfall aber so um den sechsten Monat herum. Es gibt aber auch Kinder, die plötzlich mit 5 Monaten die ersten Zähne bekommen, ebenfalls geschieht es dass ein Kind erst mit einem Jahr Zähne bekommt. Irgendwann in dieser Zeit wird die Beikost eingeführt und eine ausschließliche Ernährung mit Muttermilch ist dann nicht mehr ausreichend.\r\n\r\n\r\n\r\nSchritt für Schritt werden Breie eingeführt aus Obst, Gemüse und wer möchte eben auch Fleisch. Wenn man die Beikost selbst machen möchte wechselt man täglich die Gemüse und Obstsorten ab und püriert alles zu einem feinen Brei. Damit wird das Kind daran gewöhnt festere Nahrung zu schlucken und bekommt dazu auch andere Nährstoffe die der kleine Körper für eine gute Entwicklung braucht. Es gibt Kinder die Probleme mit dem Schlucken haben. Hier sollte man das Baby trotzdem ermutigen und eben sehr gut darauf achten das die Breie keine Stücke enthalten sondern fein püriert sind. Bei ernsthaften Problemen bei diesem Thema ist es ratsam den Kinderarzt oder in einer Selbsthilfegruppe um Rat zu fragen. \r\n\r\nWas genau gehört alles zu Beikost\r\n\r\nZur Beikost gehört jede Nahrung die nicht mehr Muttermilch oder Säuglingsnahrung ist. Obst und Gemüse genauso wie Öle, Fleisch und jegliche Art von Getreide wie Hafer, Gerste oder Weizen. Dies Lebensmittel erfüllen alle ihre Aufgabe im Speiseplan und haben unterschiedliche Mineralien und Nährstoffe nach dem der wachsende Körper verlangt. Die Versorgung mit Eisen wird durch die Zugabe von Fleisch garantiert, man kann aber auch auf Fleisch verzichten und eben genau diesen Stoff durch eisenhaltiges Gemüse und Hülsenfrüchte ersetzen.\r\n\r\nGrüne Gemüse sind sehr eisenhaltig wie zum Beispiel Brokkoli, Erbsen, Lauch, Zucchini usw, oder eben Sojabohnen aus der Kategorie der Hülsenfrüchte. Diese neuen Lebensmittel werden dann zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeführt und jedes einzelne erfüllt eine bestimmte Aufgabe im Speiseplan des Babys. Mischt man Getreide mit Obst oder Getreide mit Gemüse für jeweils ein Mahlzeit ist ihr Kind bestens versorgt. Eine Möglichkeit für den täglichen Ablauf wäre zum Beispiel morgen stillen, vormittags einen Gemüsebrei mit Gerstengetreide (in Form von Getreidebrei aus dem Bioladen), mittags stillen, nachmittags einen Obstbrei mit Getreide, abends wieder Stillen. \r\n\r\n\r\nSelbst gemacht oder gekauft\r\n\r\nWenn man die Nahrung komplett selbst herstellen möchte ist man auf der sicheren Seite über die Zugabe der Zutaten und kann selbst entscheiden welche Qualität die Nahrung für das Baby hat. Kauft man industriell hergestellte Breie muss man sich auf die Aussagen der Hersteller verlassen und diesen vertrauen. Kauft man ab und zu Gläschen, man kann ja hier auch auf gute Bioqualität zurückgreifen.\r\n\r\n\r\n\r\nGerade wenn man mit dem Kind unterwegs ist kann es schon sehr praktisch sein auf ein fertiges Gläschen zu verwenden. Produkte mit Zusätzen wie Salz und eine Vielzahl von Aromen oder stark süßem Geschmack (Tipp zu diesem Thema: Hipp gewinnt den goldenen Windbeutel 2012) sind nicht empfehlenswert und sie man sollte auf den Kauf von diesen Dingen verzichten. Für die Zubereitung von Babynahrung sind die oben genannten Lebensmittel wie Getreide, Gemüse und Obst oder eben auch manchmal Fleisch völlig zufriedenstellend. Wenn man selbst zubereitet kann man die Geschmacksvielfalt erhöhen und selbst bestimmen.\r\n\r\nSo kommt ihr Baby in den Genuss so viel wie möglich zu probieren und kann einen guten Geschmack ausbilden. Lebensmittel werden dann auch später eher probiert und angenommen wenn diese Erfahrungen reichhaltiger sind. Die Gläschen schmecken halt immer gleich! Auch frisch gekauftes Gemüse und Obst hat immer noch viel mehr Vitamine und Verwertbares zu bieten als schonend ein gekochtes Fertigprodukt. Die Abwechslung in der Folge der Ernährung ist auch zu beachten. Man kombiniert einfach immer wieder anderes so wie man das auch für sich macht. Wer will schon jeden Tag das gleiche essen!\r\n\r\nDu hast ein tolles Babyrezept und möchtest es weitergeben?\r\nDann trage es doch gleich hier in unser Baby-Rezeptbuch ein.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *