Schicksalslichter am Nachthimmel – Wissenswertes über Sterne

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sternenbilder

Die Sterne am Nachthimmel dienen schon seit Jahrtausenden den Menschen aller Kulturen als Wegweiser, Schicksalsdeuter und Kalender. Sie galten oft als das Licht der Vorfahren, das wohlwollend auf die Menschen herabschien. Diese Idee aufgreifend, kann man heute seinen Liebsten einen ganz eigenen Stern schenken, der auf sie aufpasst. Mehr dazu in diesem Artikel.\r\n

Sterne als Wegweiser und Kalender

\r\nSchon in der Jungsteinzeit wurden Sterne zu Gruppen zusammengefasst, die zusammen eine Figur oder einen Gegenstand ergaben. Diese Sternbilder halfen bei der einfachen Orientierung am Himmel. Wichtige Sterne konnten so schnell wiedererblickt werden. Ihnen kamen verschiedene Aufgaben zu:\r\n

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  • Zum einen wurden Sternbilder als Jahreskalender verwendet, um die besten Zeitpunkte für die Jagd oder die Ernte herauszufinden. Die Menschen hatten schon früh entdeckt, dass einige Sternbilder immer nur zu einer bestimmten Zeit im Jahr am Himmel zu sehen waren.
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  • Den Seefahrern und Reisenden dienten die Sternbilder als Richtungsgeber. Sich an den Sternen zu orientieren, war viel genauer als sich nur an den Sonnenlauf zu halten. Mit genauen, einheitlichen Karten und Zuordnungen können die Sterne in der Schifffahrt auch heute noch zur Orientierung genutzt werden, wenn alle technischen Hilfsmittel versagen.
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  • Außerdem waren Sterne in allen Kulturen mit Mysterien und Religion verbunden. Sie standen für das Schicksal oder galten als Licht der Ahnen, das auf die Menschen herabschien. So falsch lagen sie eigentlich nicht, schließlich sehen wir auch nur das Licht der Planeten, das bereits Jahrtausende, manchmal Jahrmillionen unterwegs ist. Einige Planeten existieren schon längst nicht mehr und doch sehen wir sie noch. Die westliche Astrologie verwendet dieses mystische Wissen noch heute zusammen mit Planeten- und Sternberechnungen, um das Schicksal der Menschen zu deuten.
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GeminiSterne als Geschenk

\r\nDass unsere Vorfahren in Form der Sterne auf uns herabblicken, ist ein angenehmer Gedanke. Ihr wohlwollendes Licht begleitet uns durchs Leben und kann uns auch in schweren Stunden zur Seite stehen. Diesen Gedanken aufgreifend, kann man neuerdings auch einen Stern benennen und ihn verschenken. Zur Geburt oder zur Taufe einen Stern nach einem selbst benannt zu bekommen, ist ein wundervolles Geschenk. Dieser Stern begleitet den jungen Erdenbürger dann durch sein ganzes Leben. Immer kann er zu ihm aufblicken und weiß, da wacht jemand über ihn. So kann man zum Beispiel bei sternkaufen.at einen Stern benennen und verschenken.\r\n

Astronomie – die Wissenschaft über die Sterne

\r\nDie Astronomie beschäftigt sich im Gegensatz zur Astrologie mit der Erforschung des Himmels und entdeckt immer wieder neue Sterne mithilfe von Hochleistungsteleskopen aus Sternwarten oder auch aus dem Orbit. Die Sternbilder alter Kulturen wie der Chinesen, Römer und Griechen oder auch des Mittelalters waren nicht alle einheitlich und oft sogar regional verschieden. Es gibt zahlreiche nicht mehr benutzte, historische Sternbilder.\r\n\r\nErst 1928 legte die Internationale Astronomie Union 88 Sternbilder mit genauen Grenzen fest, die noch heute gültig sind. 12 von diesen Sternbildern sind die 12 Tierkreiszeichen – von Fische bis Wassermann. Einige Bilder sind nach realen Tieren benannt, fast jeder kennt zum Beispiel den Großen und den Kleinen Bären. Mit dabei sind auch Giraffe, Hund, Rabe oder Schlange. Aber es gibt auch mythologische Figuren wie Drache, Einhorn, das geflügelte Pferd Pegasus oder auch Herkules. Dies sind allerdings nur die Sternbilder der Nordhalbkugel.\r\n\r\nconstellation " Ursa Major" star in the night sky. Vector ilDer Himmel wird nämlich in Nord- und Südhalbkugel aufgeteilt. Denn nicht von überall kann man alle Sternbilder immer sehen. Sie gehen auf und unter wie Sonne und Mond und richten sich nach den Jahreszeiten. Einige Bilder erscheinen nur auf der jeweiligen Halbkugel. Dies ist zum Beispiel bei den sogenannten zirkumpolaren Sternbildern der Fall, die sich immer um den Himmelsnordpol – den Polarstern – drehen. Die Sternbilder der Südhalbkugel bekamen ihre Namen von den Seefahrer und Entdeckern. Sie benannten die Figuren meist nach Gegenständen, wie zum Beispiel Segel, Mikroskop, Kompass oder auch nach exotischen Tieren wie Paradiesvogel, Kranich oder Fliegender Fisch.\r\n\r\nTipp: Schon mit jüngeren Kindern kann man eine Sternwarte oder ein Planetarium besuchen und dort das Wunder und die Vielfalt des Sternenhimmels bestaunen. In Wien gibt es gleich drei davon. Mehr dazu auf planetarium-wien.at.\r\n\r\nWer mehr zum Thema Sternbilder wissen möchte, der findet weiterführende Links zu Sternbildern hier.\r\n\r\nWeitere Ideen für Geschenke zur Geburt finden sich zum Beispiel in diesem Artikel.\r\n\r\nBilder:\r\n(1) © istock.com/dutchkris\r\n(2) © istock.com/yganko\r\n(3) © istock.com/EduardMoldoveanuPhotography

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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