Kontakt mit dem Baby

622 views Leave a comment
baby

Mit viel Liebe geht alles besser! Ein kleines Baby hat manchmal schon auch schwere Zeiten wenn der Windelpopo wund ist, oder der Bauch von Blähungen drückt, dann kann das schon recht weh tun. Was hat ein Baby für eine Möglichkeit sich auszudrücken? Es schreit um auf sich aufmerksam zu machen und hofft dass die Mutter kommt und ihm hilft. Dann braucht es Liebe und Trost und jedenfalls das Gefühl dass es geliebt wird und nicht alleine ist.\r\n\r\nEs ist so wichtig für viele weitere Entwicklungsschritte, dass sich das Gefühl alleine zu sein nicht vertieft. Alleine sein bedeutet eben ohne Umschweife, niemand liebt mich und niemand kümmert sich um mich, also bin ich nicht. Diese Erfahrung ist nicht gut und sollte nicht oft passieren. Spürt das Baby die Nähe und wird herumgetragen ist oft der Schmerz im Bauch oder an anderen Stellen schnell vergessen und mit dem guten Gefühl der mütterlichen Nähe lässt es sich wieder ruhig einschlafen. Diese Erfahrungen prägen sehr viel mehr als man früher annahm.\r\n\r\n\r\n\r\nAus diesem Gefühl, ich bin wichtig, ich werde geliebt also bin ich gut und richtig entstehen Selbstwertgefühl und ein gesundes Selbstbewusstsein. Oft wird kleinen Babys unterstellt sie schreien nur um etwas Bestimmtes zu bekommen. Das ist völliger Blödsinn denn ein Baby denkt nicht berechnend, das kommt vielleicht später aber noch nicht in der ersten Zeit. Also sollte man die Bedürfnisse des Neugeborenen oder kleinen Babys wirklich ernst nehmen und darauf entsprechend reagieren. Ein Kind stundenlang schreien zu lassen um ihm zu zeigen wer Herr im Haus ist, war leider früher Gang und Gebe und ist eine fatale „Erziehungsmethode“ gewesen. Hoffen wir einmal, dass es aus den Köpfen der Menschen endlich raus ist!\r\n\r\nZuwendung, Liebe und Zärtlichkeit fördern die innere Zufriedenheit, eine gesunde geistige Entwicklung und ein gutes Selbstbewusstsein auf prägende Weise und die Gewissheit für das Baby dass die Eltern auch vorhersehbar reagieren und wirklich kommen wenn sie gebraucht werden sind eine wichtige Basis für das Kind. Völlig unverständlich wäre es für das Kind wenn die Eltern jedes mal anders reagieren, einmal sorgen sie sich liebevoll dann kommt niemand und das Baby muss viel zu lange schreien, dann kommt auf einmal überhaupt niemand mehr.\r\n\r\n\r\n\r\nWenn dann sogar noch die Mutter bei jedem Kontakt anders ist einmal schlecht drauf, und sie dann auf die Mimik des Baby immer anders interagiert, herrscht noch mehr Verwirrung in Babys kleinem Kopf. Das heißt für das Kind, man kann sich nicht auf alles verlassen, nichts ist sicher! Logischerweise entsteht daraus beim Kind eine Unsicherheit gepaart mit mangelndem Selbstbewusstsein. Also um das Urvertrauen in diese Welt und deren Bewohner erst einmal gut zu prägen sind schmusen, kuscheln, streicheln und viel Liebe und Aufmerksamkeit angesagt. Verunsicherungen bei den Eltern, unsicherer Umgang und ständig anderer Verhaltensweisen lassen viele Fragen offen beim Kind und es fängt an zu zweifeln ob hier alles mit rechten Dingen zu geht.\r\n\r\nAuch ein adäquates Reagieren der Mutter ist wichtig denn wenn ein Baby schreit weil es die Windel voll hat und einfach nur wieder einen sauberen Popo haben will, weil sich das besser anfühlt dann sollte die Mutter nicht völlig genervt das Kind aus den Bettchen holen und angespannt und gereizt sein. Das hinterlässt ein sehr schlechtes Gefühl beim Baby und es wird unsicher. So wie das in der Schwangerschaft auch schon war, fühlt das Baby die Gemütszustände der Mutter mit. Jetzt hat es sogar noch viel mehr Möglichkeiten die Mutter durch Kontakt mit den Augen und der Mimik zu verstehen. Also denken sie nicht, dass ihr Baby sie nicht kennt und nicht mitfühlt. Eine sehr belastete Mutter mit ständigen Schwankungen in ihrem Verhalten übt genau dieses leider schwankende Verhalten mit ihrem Kind ein.\r\n\r\n\r\n\r\nDie Mimik der Mutter wird genauestens analysiert und löst Freude und Lachen oder eben auch Traurigkeit beim Baby aus. In Studien hat man festgestellt wie Neugeborene die Mimik der Mutter mit der Stimme verbinden und auf sie mit Freude reagieren. Stimmen das Bild der Mutter und die Stimme nicht überein haben die Babys eine erstaunte dann ängstliche und verunsicherte Mimik. Mit den Augen wird der Kontakt aufgenommen und Babys sind sehr interessiert daran den Augenkontakt mit einer Person bzw. mit der Mutter herzustellen, viel mehr als mit einem Spielzeug.\r\n\r\nBindungsfähigkeit, Urvertrauen, ein gesundes Selbstbewusstsein sind entscheidend angelegt im ersten Lebensjahr und alles was sie hier richtig machen und „investieren“ kommt dem Kind für sein ganzes Leben zu Gute. Sie geben ihrem Kind die innere Stabilität und die Kraft für sein weiteres Leben auf diese Weise mit!

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *