Kinderkrippe

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Ein ewiges Streitthema sind die Kinderkrippen. Ist es gut fürs Kind – ist es gut für die Eltern – brauchen wir mehr Krippenplätze? Die Notwendigkeit für viele Eltern die einem Beruf nachgehen und dennoch eine Familie aufbauen möchten liegt auf der Hand. Wie aber sieht es denn wirklich aus wenn ganz kleine Babys schon in eine Kinderkrippe müssen?\r\n\r\nFür viele Eltern ist es sehr wichtig dass sie ihr Kind in eine Kinderkrippe tun können und ihrer Arbeit weiter nachgehen können. Für die Babys wäre es am besten wenn einer der beiden Eltern die ersten drei Jahre zu Hause bleiben könnte damit eine stabile und gute Bindung aufgebaut werden kann. Da oft nicht alles auf einen Nenner gebracht werden kann muss nach Lösungen gesucht werden.\r\n\r\nJede Familie hat ihr eigenes Familienmodell und trägt die alleinige Verantwortung für den Ablauf und die Kindererziehung. Die meisten Eltern machen sich auch sehr viele Gedanken und suchen nach Lösungen die für alle gut sind, das ist einmal sehr schön. Diese Entscheidungen werden aus der eigenen Sicht der Notwendigkeit heraus getroffen und irgendwie arrangiert sich das dann. Ein sehr kleines Baby in eine Kinderkrippe zu geben hat den Vorteil dass die Eltern beide arbeiten können und für den Lebensunterhalt der Familie sorgen können. Hier gibt es den Glücksfall dass diese Familie einen gut Platz in einer Kinderkrippe bekommt mit einer einfühlsamen Bertreuung und einer übersichtlichen kleinen Gruppe in der genügend Zeit für das einzelne Kind bleibt. Das ist sehr wichtig!\r\n\r\n\r\n\r\nWenn man es nun noch so machen kann dass das Kind vielleicht nur einen halben Tag in die Krippe geht, kommen wir dem Idealfall noch näher. Ein ganzer langer Tag in diesem zarten Alter zwischen einem Jahr und drei Jahren in einer Krippe fordert schon sehr viel von einem Kind. Wünschenswert wäre es eine Lösung zu finden bei der das Kind so viel wie möglich mit der Mutter oder dem Vater verbringen kann und die häusliche Geborgenheit unbeschwert genießen kann. Und hier wären wir auch schon bei den Nachteilen angelangt.\r\n\r\n\r\n\r\nDie Trennung von der Mutter in so frühem Alter kann eben auch traumatisierend sein. Man darf nicht vergessen dass eine Gruppe mit vielen Kindern auch Stress bedeutet. Auch wenn das Kind sich darauf einstellt und mit anderen Kindern spielt und keine Anzeichen einer Erschöpfung zeigt kann man nicht generell sagen dass es sehr gut für das Kind ist. Schaut man auf die zentralen Bedürfnisse des Babys sind diese in erster Linie mit einem Zusammensein der Mutter zu begründen. Es steht und fällt mit der Kinderkrippe an sich und mit dem Betreuungspersonal.\r\n\r\nEine kleine überschaubare Gruppe und eine gute pädagogische Führung sind gute Vorraussetzungen. Ist das Kind schon drei Jahre alt ist eine Krippe oder ein Kindergarten dann kein solches Problem mehr, aber auch hier gibt es Kinder für die es auch zuviel sein kann. Da sollte man immer genau auf das Kind und sein Wesen schauen. Wieviel man seinem Kind zutraut kann jeder Elternteil selbst am besten einschätzen.\r\n\r\nBei der Suche nach einer guten Kinderkrippe ist es selbstverständlich dass man sich alles genau anschaut und vielleicht mit anderen Eltern ins Gespräch kommt. Sehr wichtig ist es auch dass in einer Gruppe in der Krippe kein Wechsel stattfindet. Wenn zum Beispiel ständig neue Bezugspersonen kommen die Betreuung wechselt ist das eine große Verunsicherung für die Kinder in der Krippe.\r\n\r\nEs steht und fällt mit der Qualität des Krippenplatzes ob die Sache gelingt oder nicht. Achten sie als Eltern bei der Suche nach einem geeigneten Platz genau auf diese Werte. Der Einzelfall entscheidet über das Gelingen und man kann nicht verallgemeinert sagen es gibt den idealen Krippenplatz oder die ideale Bertreuungsperson. Die Eltern bleiben zentraler Bezugspunkt und müssen dann in der Zeit die sie mit dem Kind verbringen ihre zueinander Beziehung verfestigen. Und das Kind wird dies auch immer so empfinden dass die Familie seine Familie ist.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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