Homöopathie in der Schwangerschaft

6484 views 1 Comment
Schwangerschaft

In der Schwangerschaft geschehen viele neue Dinge und man beschäftigt sich mit so vielen Fragen, dass auch die Frage auftaucht, was kann man denn machen, wenn es nicht so gut läuft, wenn man krank wird oder gewisse Beschwerden hat. Natürlich ist die Schwangerschaft nicht als Krankheit zu betrachten und im Normalfall regelt der Körper einer Frau alles von alleine um ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Aber es gibt auch einige Momente wo es vielleicht nicht so gut läuft und der Körper Unterstützung braucht in physischer und psychischer Weise. Medikamente pharmazeutischer Herkunft sind für Schwangere sehr bedenklich und die meisten können deshalb auch nicht eingenommen werden.\r\n\r\nHier setzt die Homöophatie an und kann mit ihren Medikamenten hilfreich und ohne Nebenwirkungen helfen. In der Homöophatie, die von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet wurde, wird Ähnliches mit Ähnlichem geheilt. Das heißt Symptome und Beschwerden, die beim Gesunden durch einen bestimmten Stoff ausgelöst werden, sollten denen eines Kranken so ähnlich wie möglich sein. So wird in der Homöophatie die schnellstmögliche Wirkung erzielt. Die Symptome werden in einem genauen Schema (Arzneimittelprüfung) sortiert und so entsteht ein homöophatisches Arzneimittelbild. Je genauer dieses Arzneimittelbild den Beschwerden des Kranken ähnelt, umso besser wirkt das entwickelte Medikament. In Form von Globuli, die die bestimmten und gewünschten Wirkstoffe in verschüttelter und hoch potenzierter Form enthalten werden die homöophatischen Medikamente angeboten.\r\n\r\n\r\n\r\nDurch die Verdünnung wird die Wirkung verstärkt und gleichzeitig wird die toxische Nebenwirkung reduziert. Auf diese Weise sind ca. 1400 homöophatische Arzneien entstanden, die für den Menschen zur Verfügung stehen. Für Schwangere bedeutet diese aufregende Zeit, dass sie deutlich auf die Signale ihres Körpers achten sollten, vor allem in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Alle Vorgänge im Körper stellen sich hormonell auf die Schwangerschaft um und dies ist oft von Unwohlsein, Übelkeit und allgemeiner Schwäche begleitet. Gute Ernährung und eine gesunde Lebensweise können in dieser Zeit schon einmal vieles auffangen und sind sehr wichtig für eine schwangere Frau. Eventueller Mangel an Mineralien und Vitaminen sollte zunächst in Form von gesundem Essen ausgeglichen werden, bevor man beginnt dies mit Präparaten von außen zu behandeln.\r\n\r\nDie Homöophatie bietet für viele dieser Beschwerden während und nach der Schwangerschaft gute Möglichkeiten an, entweder als Konstitutionsbehandlung oder als erste Hilfe. In jedem Fall sollte eine schwangere Frau einen guten Homöophaten haben und auf keinen Fall in Selbstregie anfangen Globuli zu kaufen und einzunehmen. Diese Stoffe sind als Medikamente zu betrachten, die zwar keine Nebenwirkungen im herkömmlichen Sinne haben, aber trotzdem eine Wirkung im Körper vollziehen. Nimmt man die falschen Globuli in Eigenregie hat dies zur Folge, dass der Organismus unnötig mit Informationen belastet wird. Auf Dauer kann die Einnahme zu vieler verschiedener Informationen eine Überlastung darstellen und ebenfalls wieder diffuse Beschwerden auslösen. Aus diesem Grund unbedingt nur in Verbindung mit einem erfahrenen Homöophaten diese Behandlung durchführen.\r\n\r\n\r\n\r\nIn der praktischen Anwendung stellt sich die Homöophatie als sehr unkompliziert dar und wird vom Homöophatie genau erklärt. Es sind in bestimmten Abständen die Globuli einzunehmen, Menge und Zeitabstand werden vorgegeben. Die Häufigkeit der Einnahme hängt von der Potenz der jeweiligen Arznei ab. In der Schwangerschaft gibt es viele Einsatzbereiche, um ganz bestimmte Symptome zu verbessern. Zum Beispiel kann man in der 36. Schwangerschaftswoche ein bestimmtes Medikament nehmen, welches die Durchblutung im kleinen Becken steigert und die Entspannung der Muskulatur verbessert. Auch zur Erleichterung während der Geburt gibt es Globuli, die den Muttermund entspannen und die Wehen gleichzeitig fördern. Auch für die Milchproduktion gibt es Möglichkeiten diese anzuregen oder zu verbessern. Wie auch immer die Beschwerden aussehen oder was man unterstützend in der Schwangerschaft nehmen möchte, man sollte dies unbedingt nicht auf eigene Faust diagnostizieren und sich selbst behandeln. Gerade bei einer schwangeren Frau wäre dies viel zu riskant.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

1 Comment
  1. Anita

    11. Juni 2012 at 10:53

    Hallo Julia,\r\n\r\nvielen Dank für diesen tollen Artikel! Den kann man wirklich jedem ans Herz lege. Für Neueinsteiger oder Leute, die sich noch nicht so gut mit Homöopathie auskennen sind die Grundprinzipien einfach und sehr gut verständlich erklärt und für die, die sich schon etwas besser auskennen gibt es interessante Details und Neuinformation wie zb. über die Möglichkeiten der Homöopathie während der Schwangerschaft. Eine andere Seite, in der ich häufig stöbere ist die der Initiative Homöopathie Hilft (http://www.homoeopathiehilft.at/ ). Es ist wirklich schade, dass so viele Leute die Homöopathie als reinen Placeboeffekt abtun, wo sie doch so gut helfen kann. Meine Schwester beispielsweise hätte diese Globuli zur Anregung der Milchproduktion gut brauchen können – allerdings ist sie der Homöopathie gegenüber nicht sehr freundlich gestimmt und hat diese Chance deshalb außer Acht gelassen.\r\nNaja, jedem das Seine ;)\r\n\r\nLg!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *