Dreimonatskoliken

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Babymassage

Wenn das Baby schreit und man nicht helfen kann ist das für die junge Mutter oder auch den Vater oft eine Nerven zerreißende Probe. Man kann nichts tun um das Kind zu beruhigen und das Schreien hört nicht auf. Die Freude am Baby die ja so groß war schwindet und man fühlt sich hilflos der Situation ausgesetzt.\r\n\r\nDie kleinen Schreibabys schreien oft nachmittags und in den Abendstunden und lassen sich nicht beruhigen. Sie weinen jeden tag oder auch nur an bestimmten Tagen in der Woche. Viele Eltern berichten dass sie immer zur gleichen Zeit beginnen und nicht mehr aufhören können. Auf jeden Fall ist es für die jungen Eltern sehr belastend ebenso aber auch für erfahrene Eltern die schon einige Kinder haben. Durch den ständigen Schlafmangel bei den Eltern und noch durch die Hormonumstellungen bei der Frau kann diese Situation sehr an die Grenzen gehen. Der Vater ist froh dass er aus dem Haus gehen kann und arbeiten gehen kann. Die Wochenenden sind auch nicht so wie die junge Familie sich das vorgestellt hat. Die Versagensängste bei den Eltern steigen die Hilflosigkeit steigt bei den Eltern und man hat einfach keine Idee mehr was man tun könnte.\r\n\r\n\r\n\r\nWoran erkennt man die Kolik?\r\n\r\nWenn das Baby zwischen der zweiten Woche und der fünfzehnten Woche alt ist und immer am frühen Abend oder nachmittags weint ist das ein Indiz für solch eine Kolik. Ein Schreien das wie ein Anfall wirkt bestätigt die Tatsache ebenfalls dass es sich um die Dreimonatskolik handelt. Wenn das Baby die Beine anzieht und wieder ausstreckt als wolle es die Schmerzen im Bauch wegtreten ist das auch ein sicheres Indiz für Krämpfe im Bauch und Darm. Und wenn das Baby sich mit nichts beruhigen lässt handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um diese Symptome.\r\n\r\nJedes fünfte bis zehnte Baby leidet unter diesen Koliken die die Kräfte der Eltern richtig aufzehren können. Nur die Hoffnung dass das Baby eines Tages von den Koliken erlöst wird lässt etwas Freude aufkommen mit dem Baby bald eine schönere Zeit zu erleben. Natürlich darf man nicht jede Schreiattacke mit der Kolik in Verbindung bringen. Es gibt auch andere Ursachen für solche Schmerzen. Um dies auszuschließen unbedingt mit einem Arzt sprechen der sich das Baby noch einmal ganz genau anschaut. Trotzdem werden die Eltern ständig überlegen was sie tun können. Hat das Baby Hunger, ist es müde?\r\n\r\nWas hilft bei Dreimonatskoliken?\r\n\r\nEs gibt aber Hoffnung denn einige Tipps gibt es schon die Linderung und Beruhigung für das Kind sein können. Automatisch tragen viele Eltern ihr Kind mit der Hand unter dem Bauch herum, das Köpfchen liegt auf dem Arm. Das hat zum einen Teil die Wirkung dass das Baby abgelenkt wird durch das herumtragen zum anderen Teil drückt der Arm der Mutter angenehm auf den schmerzenden Bauch. Tragen hilft in jeden Fall oft und man kann das Baby natürlich auch in ein Tragetuch legen damit es immer bei einem ist.\r\n\r\nFür den Schlaf ist es gut das Kind zu Pucken mit einem Pucksack. So kann das Kind besser zur Ruhe kommen und fühlt sich angenehm eingepackt.\r\n\r\n\r\n\r\nBewegung wie beim Fahrradfahren ist immer gut. Dabei werden die Beinchen so bewegt dass die Darmmuskulatur bewegt und gelockert wird. Das geschieht am besten auf dem Wickeltisch wenn das Baby auf dem Rücken liegt. An Arzneimitteln kommen vor allem natürliche dingen in Betracht wie Kümmelöl, Fencheltee oder homöopathische Globuli in Frage. Auf das Kümmelöl schwören viele erfahrene Mütter, die das schon erlebt haben. En vorsichtiges Einreiben mit dem Öl kann sehr gut helfen und wenn es mit einer leichten Massage verbunden wird ist das sehr angenehme für das Baby.\r\n\r\nAuch als Tee kann zum Beispiel die Mutter den Kümmel zubereiten und ihn selbst trinken. Das Kind bekommt die krampflösende Wirkung dann über die Muttermilch mit. Fencheltee ist immer gut bei Krämpfen im Darmbereich und kann dem Kind jederzeit gegeben werden. Homöopathische Medikamente sind auch eine Möglichkeit die nicht unversucht bleiben sollte. Hier sollte aber nicht selbst herumprobiert werden. Dazu sollte ein Heilpraktiker oder Homöopath aufgesucht werden.\r\n\r\nEines sollten die Eltern nicht vergessen wenn sie gerade mitten drin stecken: Irgendwann mit zunehmenden Alter hören die Baby auf zu schreien und diese Zeit gehört der Vergangenheit an!

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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