Der verdiente Mutterschutz

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Kalender mit Eintrag Mutterschutz

Sie wissen dass sie ein Kind erwarten und haben es gerade vom Frauenarzt erfahren. Die Freude ist groß und man stimmt sich gedanklich in den nächsten Tagen und Wochen darauf ein. Sehr viele neue Dinge müssen erst einmal durchdacht werden und sehr viele Fragen kommen auf die man hoffentlich mit dem Partner gut besprechen kann oder auch mit dem Frauenarzt bereden kann.\r\n\r\nWenn man noch arbeitet oder auch so lange wie möglich an seinem Arbeitsplatz bleiben möchte muss man sich auch mit dem Mutterschutz beschäftigen. Aber nicht nur wegen der Arbeit ist es wichtig über den Mutterschutz nachzudenken. Man sollte als werdende Mutter über die Rechte bescheid wissen und den Schutz den Mutter und das ungeborene Leben haben auch dann in Anspruch nehmen können. Der Arbeitgeber muss über die Schwangerschaft informiert werden das ist die Pflicht des Arbeitnehmers.\r\n\r\nDies wird auch in jedem Vertrag so festgehalten. Jeder Festangestellte oder auch Teilzeitarbeiter unterschreibt ja diesen Arbeitsvertrag. Diese Auskunftspflicht ist das einzige was sie als Mutter tun müssen. Ansonsten haben sie während der Schwangerschaft Rechte die wiederum der Arbeitgeber einhalten muss. Er muss bestimmte Vorkehrungen treffen um die werdende Mutter zu schützen.\r\n\r\nWann man dem Arbeitgeber über eine bestehende Schwangerschaft Auskunft gibt liegt im Ermessen der Mutter. Am besten gibt man dem Arbeitgeber nicht vor dem dritten Monat bescheid denn dann sind die Gefahren einer Fehlgeburt weitgehend ausgeschlossen und die Schwangerschaft wird sicherer. Danach gibt man dem Arbeitgeber die Nachricht bekannt und sagt ihm auch den errechneten Geburtstermin.\r\n\r\n\r\n\r\nWichtige Punkte im Mutterschutzgesetz\r\n\r\nDer entscheidende Punkt in diesem Gesetz ist die unkündbare Position. Der werdenden Mutter darf nicht gekündigt werden. Bis vier Monate nach der Geburt bleibt dieses bestehen. Vorraussetzung ist natürlich dass der Arbeitgeber auch von der Schwangerschaft rechtzeitig informiert wurde. Natürlich gibt es auch hier wieder Extraregelungen. Wenn der Betrieb zum Beispiel geschlossen wird in dieser Zeit ist auch für die Schwangere ein Verlust des Arbeitsplatzes nicht aufzuhalten.\r\n\r\nUnd auch ständige Fehlzeiten während der Schwangerschaft sind ein Grund das Arbeitsverhältnis aufzulösen. So kommt es oft zu besonderen Regelungen die dann individuell betrachtet werden müssen. Ein Beschäftigungsverbot direkt vor der Geburt und bis nach acht Wochen nach der Geburt ist Selbstverständlichkeit eben auch zum Schutz der Mutter vor einer Überlastung. Laut Vertrag muss eine Mutter nach dem Mutterschutz in ihr Arbeitsverhältnis wieder zurückkehren dürfen. Die meisten Frauen kehren aber nicht so schnell wieder zurück und beantragen nach der Geburt eine Elternzeit oder Elternteilzeit.\r\n\r\nAm Arbeitsplatz selbst muss für ausreichende Ruhemöglichkeit gesorgt werden und eine Überprüfung auf Schadstoffbelastungen stattfinden. Jegliche Gesundheitsbelastungen sollten vermieden werden so zum Beispiel das Tragen von schweren Dingen oder Ähnlichem. Auch große Hitze wie etwa in einer Großküche oder Strahlen, Dämpfe oder Nässe müssen ausgeschlossen werden. Es gibt natürlich auch schwerwiegende Gründe weshalb eine Schwangere gar nicht mehr arbeiten darf. Wenn der Arbeitsplatz völlig ungeeignet ist für eine schwangere Frau.\r\n\r\nSo ist es zum Beispiel bei Nachtarbeit oder bei Fliessbandarbeit der Fall. Ebenso bei Arbeiten im Stehen oder Hocken. Diese Dinge werden jede Arbeitnehmerin mit ihrem Arbeitgeber selbst besprechen können und dann die Vorgaben festlegen können. Das Wissen aber um die eigenen Rechte aber ist Vorraussetzung für diese Entscheidungen.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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