Chaos im Supermarkt

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Mother and baby daughter in supermarket

Welche Mutter kennt es nicht! Mit dem Kind beim Einkaufen kann zu einem sehr stressigen Erlebniss werden, wenn der bunten Welt im Supermarkt und dem Geschrei des Kindes keine Kraft mehr entgegengesetzt werden kann. Irgendwann ist es soweit! Das Baby oder Kleinkind ist nun schon so gross, dass es den ausklappbaren Kindersitz vom Einkaufswagen auf dem Parkplatz des Supermarktes stolz in Besitz nehmen kann. Oder es sitz noch stolzer in einem U-Boot ähnlichen Plastikwagen, der von den Eltern durch den Markt geschoben wird, ausgestattet mit bequem ergonomischen Sitz, Plastikhupe und Lenkrad für den Chefeinkäufer. Ja, die Entwickler dieser Gefährte wissen schon wer das Sagen hat und wer bestimmt was auf den Tisch kommt.\r\n\r\nNein, Spass beiseite, so muss das ja nicht laufen. Noch können Eltern eingreifen und dem Kind durch ihre eigene Verhaltensweise vorleben, dass man erstens nicht alles haben muss, was da so hübsch verpackt in den Regalen liegt und das Vieles, was es da zu kaufen gibt auch garnicht so gut für das leibliche Wohl ist. Nur, wie erkläre ich es dem Kind.\r\n\r\nHat das Baby oder Kleinkind erst ein paar mal die Erfahrung gemacht, wie einfach es ist die Mutter, die gerade beim Einkaufen eine gute alte Freundin getroffen hat und ein paar Sätze austauschen möchte, so vollzuquengeln, das sie bereit wäre dem Kind irgendetwas in den Mund zu stopfen, nur um ein paar Minuten die neuesten Dinge zu erfahren, ist es von mal zu mal natürlich schwieriger wieder andere Seiten aufzuziehen. Im Grossen und Ganzen hängt es einfach von der Präsenz der Mutter oder des Vaters ab, die nun mit dem Kind unterwegs im Supermarkt sind.\r\n\r\nEs gibt so viele gute Gründe für ein Kind gerade dort mit einer riesen Szene zu beginnen. Und es ist schon echt nervig !\r\nDas trotzige Geschrei eines 3-4 Jährigen im Supermarkt, es hallt so schön, hier kann man die Nerven der Eltern voll an die Grenzen bringen. Und genau hier kommt es auf die Einstellung an. Man sollte sich nicht stressen lassen oder gar denken „was müssen die Leute denken“.\r\n\r\n\r\n\r\nWollen sie hier vor Ort ihrem Kind klarmachen, dass es keine Milchschnitte bekommt oder sonst irgendein sinnlos hergestelltes Industrie Produkt (das müssen sie dem Kind ja nicht so erklären!) dann tun sie es! Bekommt das Kind gerade hier eine Trotzattacke der besonderen Art, dann lässt sich das eben nicht vermeiden. Die meisten Menschen denen man dort begegnet kennen dieses Problem selbst und lächeln innerlich, weil sie froh sind, dass sie das hinter sich haben, die Jungen stört es nicht, sie sind mit anderem beschäftigt und die, die anfangen zu meckern wegen dem Kindergeschrei, die können ihnen echt gestohlen bleiben.\r\nSo einfach ist das.\r\n\r\nEs gibt aber auch ein paar gute Möglichkeiten den Einkauf so zu gestalten, dass es erst garnicht so schlimm enden muss. Am Besten geht man nicht mit einem hungrigen Kind einkaufen. Lieber vorher gut essen und dann los zu Supermarkt. Wir kennen es von uns selbst. Geht man mit knurrendem Magen los, kauft man ungefähr dreimal so viel und lauter komische Sachen!\r\n\r\nDann wäre es auch nicht schlecht, wenn man schon vorher mit dem Kind auf dem Spielplatz war und es sich ein bisschen austoben konnte. Ein motorisch unruhiges Kind, das auch noch gelangweilt im Einkaufswagen sitzt, wird leichter quengelig und will dann irgendeine Ersatzbefriedigung. Auch nicht viel anders als bei uns Erwachsenen. Auch die Zeit in der man sich auf den Weg macht ist sehr entscheidend. Wirklich vermeiden sollte man die Stosszeiten Freitag nachmittag und Samstag vormittag, wenn die langen Schlangen an den Kassen wirklich auch die Geduld von den Eltern sehr strapazieren. Wieso sollte es den Kindern anders gehen. Die Reizüberflutung in einem grossen Supermarkt der Neuzeit hat schon ihre Grenzwerte erreicht.\r\n\r\nIst ein Kind schon so gross, dass es auch zu Fuss problemlos mitlaufen kann, ist es eine schöne Idee, wenn das Kind wirklich tatkräftig mithelfen kann und bestimmte Sachen selbst in den Wagen legen darf. Hier kann man dann auch mal den einen oder anderen Kompromiss schliessen und auch mal die Angelegenheit was gekauft wird oder nicht, mit dem Kind besprechen. Natürlich auf eine vernünftige Art und Weise. Da das Einkaufen im Supermarkt einen fast täglicher Tagespunkt in vielen Familien mit Kindern ausmacht ist es schon wichtig, dass man sich hier nicht mit dem Kind langfristig einen unnötigen Stress macht. Die Verhältnisse kann man hier zurechtrücken.\r\n\r\nDas gemeinsame Einkaufen mit Babys und Kindern ist, bei ein bisschen Vorrausplanung und Bedachtheit eigentlich eine schöne Sache. Vielleicht kann man ja auch mal in kleinen Läden oder einem Bioladen mit den Kindern einkaufen gehen, oder am allerbesten auf einem Bauernhof. Dann wird das für ein Kind zu einem sehr schönen Erlebniss.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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