Beratung zum Stillen – Volles Stillen, Teilstillen, Abstillen – Dr. Michael Abou-Dakn

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johnny und mama

Bedeutung des Stillens \r\nDie Muttermilch ist die natürliche und optimale Ernährung für fast alle Neugeborenen, da die wesentlichen Nahrungskomponenten dem Kind durch sie zugeführt werden (Ausnahme Vit. K und D). Die artspezifische Zusammensetzung und die Anpassung der Muttermilch an die wachsende Stoffwechselfunktion des Kindes sowie der Schutz der Muttermilch gegen Infektion sind trotz großer Fortschritte in der Herstellung von künstlicher Säuglingsernährung unnachahmbar und unersetzbar. So enthält die Muttermilch zahlreiche unspezifische und \r\nspezifische Abwehrstoffe. Besonders ausgeprägt ist der immunologische Effekt in der \r\nspezifischen Zusammensetzung des Kolostrums, der das Neugeborene vorzugsweise gegen das Erregerspektrum des mütterlichen Umfelds schützt [1] [2]. \r\n \r\nÜber die Mutermilchernährung hinausgehend, handelt es sich beim „Stillen“ aber auch um die „Stillung“ des Bedürfnisses nach Nähe und Zuwendung. Außer der emotionalen Bindung zum Kind hat das Stillen auch für den mütterlichen Organismus eindeutige Vorteile. So konnten neben den bekannten Früheffekten des Stillens (z. Bsp. Anämie- und Infektionsreduktion durch Uteruskontraktion) [3] und die Reduktion der postpartalen Depression [4]) in diverse \r\nStudien auch Langzeiteffekte wie z. Bsp. die Brustkrebsreduktion nachgewiesen werden [5, 6]. \r\n \r\nFür die Mütter bedeutet das Stillen des Kindes jedoch auch eine nicht delegierbare hohe Bindung an das Kind mit entsprechendem Aufwand. Berufstätigkeit und weitere Kinder können somit zu einer entsprechend zeitlichen und körperlichen Belastung der Mütter führen. \r\n \r\nDie Rückstände in der Muttermilch wurden lange als die wesentlichen Nachteile diskutiert. In mehreren Untersuchungen konnte jedoch gezeigt werden, dass die Schadstoffgrenzkonzentrationen der hauptsächlich Umweltgifte ( Digoxin und PCB) weit unterschritten wurden[7] und in den letzten Jahrzehnten deutlich abnahmen. Auch die \r\naktuellen Diskussion mit der Bewertung von über 300 Chemikalien in der Muttermilch zeigt, dass die „klassischen“ Umweltgifte durch neue Substanzen z.B. die polybromierten Diphenylether (PBDE) mit zunehmender Konzentration ersetz werden.[8] Muttermilch ist also ein Bioindikator für die Belastung der Umwelt mit Schadstoffen, die sich in fetthaltigen Medien anreichern. Die Muttermilchanalysen haben bereits dazu geführt, dass Maßnahmen ergriffen wurden, die Umwelt weniger zu belasten. Fälle, dass Muttermilchbelastung zu kindlichen Schäden geführt hätte sind bis auf Intoxikationen mit Quecksilber nach Umweltkatastrophen [9] nicht bekannt. \r\n \r\nDer positiven Effekte der Muttermilchernährung überwiegen daher die beschriebenen Belastungen. So könnten nach WHO Berechnungen weltweit durch das Stillen 1,3 Millionen Kindstode pro Jahr bis zum 5 Lebensjahr vermieden werden [10]. Auch in Industrieländern könnte durch die Erhöhung der Stillraten eine Reduzierung der kindlichen Todesfälle bis zum ersten Lebensjahr um ca. 20% erreicht werden [11]. \r\n \r\nEpidemiologie und Stillquote \r\nÜber 98 % der Mütter sind medizinisch gesehen stillfähig. Das Stillen gehört zu den biologischen Verhaltensmustern, die in besonderer Weise soziokulturellen Einflüssen \r\nunterliegt. So war die Bereitschaft das Kind zu stillen, stets vom gesellschaftlichen Selbstverständnis der Frauenrolle abhängig. Es gab Zeiten in denen in sozial höher stehenden Gesellschaftsschichten die Kinder nicht von den Müttern gestillt sondern von Ammen versorgt wurden. Mehrere Untersuchungen konnten zeigen, dass heute in Industrieländern eher höher gebildete und besser ausgebildete Frauen ihre Kinder deutlich häufiger und länger stillen [12-14]. \r\nMitte des letzten Jahrhunderts kam es dann zu einem absoluten Tiefpunkt in der Stillkultur, so haben in Deutschland nur noch knapp 60 % der Frauen in der ersten Lebenswoche ihre Kinder überhaupt gestillt, davon nur ein Drittel voll. [15, 16].Seit Mitte der 80iger Jahre kommt es europaweit zu einer deutlichen Renaissance des Stillens mit allerdings weiterhin drastischer Abnahme der Stillfrequenz innerhalb der ersten Wochen bis Monate p.p. und einer nur knapp 10%igen exklusiven Stillquote der Kinder nach 6 Monaten in Deutschland [17, 18]. \r\n(Abbildung 1) \r\n \r\nAls Gründe für das frühe Abstillen werden von den Müttern neben dem subjektiven Gefühl, dass zu wenig Milch vorhanden sei, häufig Schmerzen beim Stillen und die Mastitis genannt [19]. Der wesentlichste Grund für das frühzeitige Abstillen scheint jedoch der Verlust der Stillkultur und das Gefühl, dass Muttermilch ersetzbar wäre, zu sein. \r\n \r\nDie Weltgesundheitsorganisation WHO und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen \r\nUNICEF beschlossen daher, über die Geburtskliniken eine neue Stilltradition zu etablieren. Dies wird schon 1979 in einer gemeinsamen Erklärung von WHO und UNICEF deutlich, die die Grundlage legte für die „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“, die auf Studien zur Stillförderung mit hohem evidenzbasierten Niveau resultierten(Abbildung 2). 1990 wurde auf \r\ndem Weltgipfel für Kinder die so genannte „Innocenti Declaration on the Protection, \r\nPromotion and Support of Breastfeeding” verabschiedet[20]. Die Unterzeichnerstaaten der Deklaration verpflichten sich die „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“, in den Geburtskliniken umzusetzen und nationale Komitees für die Stillförderung einzurichten. \r\n \r\nAuch die Bundesrepublik unterzeichnete die Innocenti-Deklaration und gründete 1994 die Nationale Stillkommission, die seit der Zeit die WHO Maßnahmen weitgehend übernommen und mit diversen eigene Erklärungen und Empfehlungen das Stillen in Deutschland maßgeblich positiv beeinflusst hat. (vgl. hierzu http://www.bgvv.de/cd/2404) \r\n \r\n1991 starteten die WHO und UNICEF die „Babyfriendly Hospital Initiative“. Seit 1992 hat die Initiative unter der Bezeichnung „WHO/UNICEF-Initiative Stillfreundliches \r\nKrankenhaus“ auch in Deutschland Fuß gefasst. Dieses weltweite Projekt umfasst 19 000 Kliniken. In Deutschland sind es zurzeit 23 zertifizierte Krankenhäuser. \r\n \r\nDie vorgeschlagenen Maßnahmen der „ Zehn Schritte“ sind in diversen Studien evaluiert worden [16, 18, 21]. So konnte auch Kramer in einer groß angelegten prospektiven randomisierten Studie den nachhaltigen Effekt der „zehn Schritte“ für die Stillquote, aber auch für die daraus folgende Gesundheit der Kinder nachweisen[22]. \r\n \r\nWelches ist die optimale Stilldauer? \r\nDiverse Studie zeigen auf, dass gestillte Kinder einen gesundheitlichen Vorteil vor nicht \r\ngestillten Kindern haben[23-29](Abbildung 3). Die Frage wie lange Kinder ausschließlich gestillt werden sollten ist jedoch sehr schwer zu beantworten, da alle Daten, die über die gesundheitlichen Aspekte des Stillens für das Kind erhoben werden, mit einem gewissen Selektionsfehler behaftet sind. So wird in den Industriestaaten zur Zeit mehr von der gebildeten, gesundheitsorientierten Mutter gestillt, die insgesamt stärker auf gesunde Ernährung und Lebensumstände achtet[30]. Hierdurch sind Langzeiterfolge des Stillens schwer herauszuarbeiten[31]. Für die Situation in den sich entwickelnden Ländern ist der Effekt leichter zu ermitteln, da hier durch ungünstige hygienische Bedingungen, das Stillen der Kinder einen sehr deutlichen und auch messbaren Vorteil hat[10]. \r\n \r\nDie WHO hat zu dieser Fragestellung bereits 2001 eine Expertengruppe berufen. In ihrer Literaturanalyse von über 2668 Publikationen, konnten Kramer et al [32] 36 Studien finden, die den internationalen Studienkriterien für aussagekräftige Studien entsprachen. Auf Grund dieser Analyse wurde eine exklusive Stillzeit für 6 Monate als empfehlenswert formuliert. \r\nGesundheitliche Vorteile der 6 Monate vs. 4 Monate exklusiv gestillten Kinder wurde hinsichtlich Magen-Darminfektionen [33]und der motorischen Entwicklung signifikant aufgezeigt [34]. Nachteile hinsichtlich der Gewichts- und Längenentwicklung sowie des Eisen- und Mineralstoffhaushaltes bei sich ausreichend ernährenden Müttern, wurden nicht gefunden. Der WHO Empfehlung, dass Kinder möglichst sechs Monate ausschließlich gestillt werden sollten, hat sich in Ihrer Empfehlung zur Stilldauer 2004 die Nationale Stillkommission Deutschlands ebenfalls angeschlossen.[35] \r\n \r\nNach der Beendigung der ausschließlichen Muttermilchernährung, wird das Kind zunehmend Beikost bis hin zur Familienkost erhalten. Dies bedeutet also, dass nicht unmittelbar nach der idealer Weise sechsmonatigen exklusiven Stillzeit abgestillt wird. Dieser Prozess der Entwöhnung von der Muttermilch wird in aller Regel langsamer sein. Zu welchem Zeitpunkt die Stillbeziehung physiologischer Weise beendet wäre, ist nicht leicht zu ermitteln. Es gab die unterschiedlichsten Ansätze diesen Zeitpunkt wissenschaftlich nachzuvollziehen. So zeigten sich bei ethnologischen Untersuchungen, dass weltweit das endgültige Abstillalter bei knapp drei Jahren liegt.[36] Im Vergleich mit Primaten wurden Relationen zu dem mütterlichen und kindlichem Gewicht sowie zur Gewichtsentwicklung des Kindes zum Abstillalter rechnerisch herangezogen. So ergaben sich Abstillzeiten zwischen dem 2 und 5 Lebensjahr des Kindes. [37] In den Industriestaaten zeigen die offiziellen Statistiken nur eine geringe Anzahl von Müttern, die ihre Kinder über das erste Lebensjahr noch Stillen. So finden sich in der SuSe Studie bereits 87% abgestillter Kinder nach 12 Monaten (vgl. hierzu Abb.1). \r\nFraglich ist allerdings ob diese Zahlen tatsächlich die Situation widerspiegeln, da viele Frauen die längere Stillzeit verschweigen, da sie diese zur Zeit für nicht gesellschaftlich adäquat empfunden wird. [38] \r\n \r\nDie Vorteile des Langzeitstillens sind hinsichtlich der Gesundheit der Mütter eindeutig abzuleiten. So konnte die Prävention des Brustkrebses in den Zusammenhang mit der Gesamtstillzeit gebracht werden. Die Länge der anovulatorischen Lebensphase hat aber auch gesundheitsprotektive Aspekte hinsichtlich der Entstehung von Corpus- und \r\nOvarialkarzinomen. \r\n \r\nAuf Seiten des Kindes sind weiter immunologische Vorteile des Langzeitsstillens dargestellt worden. So konnte Hanson [2] aufzeigen, dass Kinder, die noch nach dem ersten Lebensjahr gestillt wurden deutlich günstiger auf Impfungen reagierten, als nicht gestillte Kinder und ein stabileres Immunsystem aufwiesen. \r\n \r\nEin wesentlicher Aspekt des Langzeitstillens scheint aber weiterhin die Stärkung der Bindung zwischen Mutter und Kind zu sein. So konnte eine intensivere Beziehung zwischen Mutter und Kind dargestellt werden, die emotional stabiler war als bei vergleichbaren nicht mehr gestillten Kindern. \r\n \r\nIngesamt erscheint daher die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation von 2001 (WHA Rersulution) das ausschließliche Stillen für ein halbes Jahr und die Fortführung des Stillens unter adäquate Beikost für möglichst zwei Jahre oder so lange wie es Mutter und Kind wünschen, nachvollziehbar. Wenn auch in unserer Gesellschaft die mögliche Umsetzung dieser Forderung noch sehr fern erscheint. \r\n \r\nMit zunehmender Einsicht in die Störungen, die eine fehlende Mutter- Vater – Kindbindung mit sich bringt und in die präventiv gesundheitlichen Aspekte des Stillens für Mutter und Kind, bleibt zu hoffen, dass alle gesellschaftlichen Möglichkeiten ergriffen werden die Stillkultur zu stärken. Dazu gehört auch dass das Personal in Entbindungskliniken fort- und weitergebildet wird um eine optimale Unterstützung der Eltern zu gewährleisten. \r\n \r\nLiteratur \r\n \r\n1. Heinig, M.J., Host defense benefits of breastfeeding for the infant. Effect of \r\nbreastfeeding duration and exclusivity. Pediatr Clin North Am, 2001. 48(1): p. 105-23, \r\nix. \r\n2. Hanson, L.A., et al., The transfer of immunity from mother to child. Ann N Y Acad \r\nSci, 2003. 987: p. 199-206. \r\n3. Labbok, M.H., Effects of breastfeeding on the mother. Pediatr Clin North Am, 2001. \r\n48(1): p. 143-58. \r\n4. Groer, M., et al., Neuroendocrine and immune relationships in postpartum fatigue. \r\nMCN Am J Matern Child Nurs, 2005. 30(2): p. 133-8. \r\n5. Breast cancer and breastfeeding: collaborative reanalysis of individual data from 47 \r\nepidemiological studies in 30 countries, including 50302 women with breast cancer \r\nand 96973 women without the disease. Lancet, 2002. 360(9328): p. 187-95. \r\n6. Abou-Dakn, M., M. Scheele, and J.R. Strecker, [Does breast-feeding prevent breast \r\ncancer?]. Zentralbl Gynakol, 2003. 125(2): p. 48-52. \r\n7. Vieth, B. and B. Heinrich-Hirsch, Trends der Rückstandsgehalte in Frauenmilch der \r\nBundesrepublik Deutsch-land \r\n- Aufbau der Frauenmilch- und Dioxin-Humandatenbank am BgVV. 2000, BgVV: Berlin. \r\n8. (BUND), B.f.U.u.N., Enstation Mensch. 2005, BUND. \r\n9. Kondo, K., Congenital Minamata disease: warnings from Japan‘s experience. J Child \r\nNeurol, 2000. 15(7): p. 458-64. \r\n10. Jones, G., et al., How many child deaths can we prevent this year? Lancet, 2003. \r\n362(9377): p. 65-71. \r\n11. Chen, A. and W.J. Rogan, Breastfeeding and the risk of postneonatal death in the \r\nUnited States. Pediatrics, 2004. 113(5): p. e435-9. \r\n12. Davies-Adetugbo, A.A., Sociocultural factors and the promotion of exclusive \r\nbreastfeeding in rural Yoruba communities of Osun State, Nigeria. Soc Sci Med, \r\n1997. 45(1): p. 113-25. \r\n13. 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Stillquote in Deutschland aus der SuSe Studie nach M. Kerting et al. [39] \r\n

\r\n\r\n1. Schriftliche Richtlinien zur Stillförderung haben, die dem gesamten Pflegepersonal in \r\nregelmäßigen Abständen nahegebracht werden. \r\n2. Das gesamte Mitarbeiter-Team in Theorie und Praxis so schulen, dass es diese Richtlinien \r\nzur Stillförderung mit Leben erfüllen kann. \r\n3. Alle schwangeren Frauen über die Vorteile und die Praxis des Stillens informieren. \r\n4. Müttern ermöglichen, ihr Kind innerhalb der ersten halben Stunde nach der Geburt \r\nanzulegen. \r\n5. Den Müttern das korrekte Anlegen zeigen und ihnen erklären, wie sie ihre \r\nMilchproduktion aufrechterhalten können, auch im Falle einer Trennung von ihrem Kind. \r\n6. Neugeborenen Kindern weder Flüssigkeiten noch sonstige Nahrung zusätzlich zur \r\nMuttermilch geben, wenn es nicht aus gesundheitlichen Gründen angezeigt scheint. \r\n7. Rooming in praktizieren – Mutter und Kind erlauben, zusammenzubleiben – 24 Stunden \r\nam Tag. \r\n8. Zum Stillen nach Bedarf ermuntern. \r\n9. Gestillten Kindern keinen Gummisauger oder Schnuller geben. \r\n10. Die Entstehung von Stillgruppen fördern und Mütter bei der Entlassung aus der Klinik \r\noder Entbindungseinrichtung mit diesen Gruppen in Kontakt bringen. \r\n \r\n \r\nAbbildung 2. „Zehn Schritte zum erfolgreichen Stillen“ aus WHO/UNICEF: protection, promoting and supporting breastfeeding \r\n \r\nAbbildung 3. Effekt des Stillens auf die kindliche Gesundheit \r\n \r\n

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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