Alkohol, Nikotin und schwanger?

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Young pregnant woman holding wine and cigarette

Eigentlich sollte man darüber nicht berichten müssen, aber es ist traurige Wahrheit, dass immer noch 18 Prozent der schwangeren Frauen rauchen. Ein Umstand der einem unglaublich erscheint! Viele machen sich immer noch nicht klar, obwohl Unwissenheit bei unserem heutigen Wissenstand und Forschung nicht mehr vorgeschoben werden kann, auf welche Weise man dem Ungeborenen mit Nikotin schaden kann.\r\n\r\nDie Gefahr wird heruntergespielt oder einfach garnicht beachtet.\r\n\r\n„Das bisschen Nikotin wird schon nichts ausmachen“, \r\n\r\n„ich rauche ja nur ein paar Zigaretten am Tag“,\r\n\r\n„wenn ich jetzt mit dem Rauchen aufhöre bekommt mein Baby Entzugerscheinungen“!\r\n\r\n\r\n\r\nEin echtes bewusst machen der lebenslänglichen Probleme, die beim Kind durch Nikotinabusus während der Schwangerschaft enstehen, findet nicht statt. Leider, denn für das Kind stehen zunächst einmal ein harter Drogenentzug nach der Geburt an, wenn es nicht vorher schon durch Sauerstoffmangel eine Fehlgeburt gegeben hatte. Die ständige Unterversorgung mit Sauerstoff in der Plazenta programmiert während der fötalen Entwicklung eine Reihe von Organ und Nervenfehlentwicklungen beim Kind. Spätere Folgen können auch Schäden sein, die man dann nicht mehr mit dem Rauchen in der Schwangerschaft in Verbindung bringen kann. Die Mutter ist dann fein raus und raucht auch beim zweiten Kind fleissig weiter.\r\n\r\n„Wieso sollte ich aufhören, dem ersten Kind hat es ja auch nicht geschadet“, dass der Grosse hyperaktiv ist und die erste Klasse nicht geschafft hat, hat ja nichts mit dem Rauchen zu tun!“\r\n\r\nNeben erhöhter Zahl an Fehl und Frühgeburten kommen auch noch ein geringeres Geburtsgewicht und der plötzliche Kindstod mit auf die Liste der Schäden, die durch Nikotin enstehen können. Es ist so einleuchtend, denn Nikotin und Kohlenmonoxid ständig in der Blutbahn zu haben benebelt ja schon einem Erwachsenen die Sinne, wie soll ein Ungeborenens damit zurechtkommen und sich normal entwickeln. In diesem Punkt ist vielleicht schon in vielen Fällen noch mehr Aufklärung notwendig, denn die rauchenden Frauen machen sich nicht bewusst, dass ihr Kind wirklich direkt mit ihnen verbunden ist. Sie denken, dass der Körper da so einen Schutzmechanismus eingebaut hat und das Kind vor ihr beschützt, und das ist einfach Blödsinn. In späteren Jahren schlägt sich der kleine Erdenbürger dann mit schlechter geistigen Entwicklung, Lernproblemen, Asthma, Allergien, Diabetes und Übergewicht herum. Nun ja , was soll man sagen, „ lassen sie es einfach bleiben und hören sie auf mit dem Rauchen auf, am besten schon weit bevor sie schwanger werden könnten!“\r\n\r\n\r\n\r\nMit dem Alkohol ist es vielen klarer und hier sind die Zahlen eindeutiger, aber leider auch nur in Bezug auf die Menge an Alkohol, die getrunken werden sollte. 58 Pozent der schwangeren Frauen trinken gelegentlich einen Sekt oder ein Glas Wein, von den härteren Getränken möchten wir hier garnicht sprechen. Auch hier ist dringend Aufklärung notwendig! Keinen Tropfen sollten sie trinken, auch nicht ein Achtel Liter Weinchen am Abend, denn hier entstehen wirklich ganz fatale Schäden am Gehirn und den Organen. Alkohol ist eine Säure und wenn man weiss, dass das Fruchtwasser einen PH- Wert von 8,5 besitzt und sich nur in diesem basischen Millieu ein Fötus gut entwickeln kann, wird einem klar was ensteht, wenn man hier sozusagen Säure hineinkippt. Deswegen ist es auch gut, wie schon berichtet, sich gesund und damit vor allem auch basisch zu ernähren. Alleine schon durch die Ernährung ist eine Übersäuerung möglich, die nicht gut fürs Kind sein kann. Alkoholmissbrauch in der Schwangerschaft ist immer noch die häufigste Ursache für geistige Behinderung beim Kind. Diese Schäden sind allesamt irreparabel!\r\n\r\nSchwere Fälle sind zum Beispiel schwere äusserliche Missbildungen, geistige und vor allem oft nicht erkennbar, psychische Störungen, Schädigungen des zentralen Nervensystems und Beeinträchtigungen des Denkvermögens. Viele mögen das als übertrieben einstufen, aber konsequent gedacht kann man als schwangere Frau diese Risiken einfach nicht eingehen. Die Frau selbst hat es in der Hand, ob sie ihrem Kind die Chance gibt, ein normales Leben zu führen. Rauchen und Alkohol sollten jedenfalls nicht dazu gehören.

Author Bio

Julia Nestler

Hallo lieber Leser,\r\n\r\nmein Name ist Julia Nestler. Die meisten kennen mich jedoch als Juli. Ich bin die Inhaberin von croco - für klein und größer, wo du alles rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre findest, was du so brauchst.\r\n\r\nZudem bin ich Trageberaterin der Trageschule Dresden und stehe dir gern zur Seite, wenn du Hilfe bei einem Tragesystem brauchst, egal ob es sich um ein Tragetuch oder eine Tragehilfe handelt. Wenn du irgendwelche Fragen hast, dann schreib mir einfach eine Mail oder hinterlass mir über den Blog eine Nachricht, damit ich dir auf schnellstem Wege antworten kann.\r\n\r\n

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  1. Pingback: No – Go s in der Schwangerschaft

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